38 Prozent der Internetnutzer Opfer von Cybercrime

06.05.2014

Diese Zahl ist alarmierend: Jeder zehnte Internetnutzer hat im letzten Jahr einen finanziellen Schaden erlitten. Mit technische Maßnahmen und einem vorausschauendes Verhalten kann jedoch der Missbrauch im Internet eingedämmt werden.

Cybercrime ist in Deutschland inzwischen ein weit verbreitetes Phänomen. 38 Prozent aller Internetnutzer sind in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Computer- und Internetkriminalität geworden, was rund 21 Millionen Betroffenen entspricht. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Danach geben 24 Prozent der Internetnutzer an, dass ihre Computer mit Schadproprogrammen infiziert wurden. Bei 14 Prozent sind die Zugangsdaten zu Internetdiensten wie Online-Shops, sozialen Netzwerken oder Online-Banken ausgespäht worden.

Zwar sind nicht alle Angriffe auf Computer und Smartphones gefährlich, aber immerhin jeder zehnte Internetnutzer hat laut Umfrage durch Schadprogramme oder infolge eines Datendiebstahls einen finanziellen Schaden erlitten. Weitere 9 Prozent sind bei Transaktionen wie Einkäufen oder Auktionen im Internet betrogen worden. Bei 8 Prozent wurden Spam-Mails im Namen der Betroffenen versendet.

Internetnutzer können ihre persönliche Sicherheit durch technische Maßnahmen und durch vorausschauendes Verhalten erhöhen. Zum Standard gehören aktuelle Virenschutzprogramme und Firewalls. Zudem sollten das Betriebssystem sowie die verwendete Anwendungssoftware regelmäßig aktualisiert werden. Wer zusätzliche Sicherheit erreichen will, kann seine Daten und seine Kommunikation verschlüsseln. 

Schutz vor Betrügern sowie vor der Infektion von Computern und Smartphones bietet zudem eine gesunde Vorsicht. So sollten Internetnutzer zum Beispiel keine E-Mail-Anhänge unbekannter Absender öffnen und keine Apps dubioser Herkunft auf dem Smartphone installieren. 

Weitere Hinweise, wie man sich in der digitalen Welt schützen kann, finden Nutzer zum Beispiel bei der Initiative „Deutschland sicher im Netz“ unter www.sicher-im-netz.de oder beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unter www.bsi-fuer-buerger.de.

Quelle: www.bitkom.org

Weiterhin finden Sie in unserer Rubrik "Publikationen" eine Infobroschüre zum Thema Online-Kriminalität.

Verbreitung Cybercrim

Ihre Ansprechpartner vor Ort

Redaktion: Barbara Behr

0395 / 3 69 49 11
info@auv-nb.de

 

Unsere Leistungen in kompakter Form:

Flyer   Digitale Präsentationskompetenz erhöhen - Regionale Wirtschaft fördern


Förderlogo ESF

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds
und des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus
Mecklenburg-Vorpommern

YouTube
Twitter
Facebook