Mecklenburg-Vorpommern bei Breitband-Anbindung unterversorgt

20.11.2013

Bei der gestrigen Veranstaltung „Standortfaktor Breitband – Zukunftssicherung für die Region“ der IHKs in Mecklenburg-Vorpommern informierten Experten über die aktuelle Situation der Breitbandversorgung in unserem Bundesland.

Mecklenburg-Vorpommern hat hier noch dringenden Nachholbedarf. Unser Land liegt bei der schnellen Datenanbindung im Ländervergleich im letzten Drittel. Das hat einen einfachen Grund: Als Flächenland mit geringer Bevölkerungs- und Industriedichte ist M-V für die großen Telekommunikationsanbieter wirtschaftlich weniger interessant.
 
Ein verhalten positives Resümee zieht Bernd Holter vom Breitbandkompetenzzentrum M-V. Eine Grundversorgung mit einer Geschwindigkeit von 2 Mbit/s ist nahezu flächendeckend gewährleistet. Eine 16 Mbit/s-Anbindung findet man dann allerdings nur in zentralen Ortslagen und die 50 Mbit/s-Versorgung ist noch immer vielerorts Wunschdenken.
 
Hervorgehoben wurde auch die relativ gut ausgebaute LTE-Versorgung. Diese funkbasierte Lösung ist mit DSL vergleichbar. Im ländlichen Bereich, wo das Verlegen von Glasfaserkabeln nicht rentabel ist, stellt LTE eine gute Alternative dar. Aber auch Unternehmen, die eine höhere Upload-Geschwindigkeit benötigen, sind mit diesem Mobilfunkstandard zurzeit besser versorgt.
 
Eine schnelle Internetverbindung ist für Unternehmen ein wichtiger Standortfaktor. Ist die Breitbandversorgung schlecht, verhindert es die Neuansiedlung von Unternehmen oder – schlimmer – bestehende Unternehmen verlagern ihren Standort.

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Redaktion: Barbara Behr

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