Unternehmen der digitalen Wirtschaft trotzen konjunktureller Flaute

04.02.2013

In der Online-Branche ist keine Krise in Sicht. Einer aktuellen Umfrage des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. unter 147 Unternehmen der deutschen Digitalbranche zufolge sind die Umsatzaussichten für 2013 gar nicht schlecht.

Die Unternehmen der deutschen Digitalbranche trotzen der konjunkturellen Flaute. Dies berichtet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. auf Basis einer aktuellen Umfrage unter 147 befragten Unternehmen. 74 Prozent gehen von steigenden Umsätzen für das Jahr 2013 aus. Von dieser Entwicklung profitiert der Arbeitsmarkt mit zahlreichen Neueinstellungen. Rund zwei Drittel der befragten Unternehmen planen in diesem Jahr weitere Mitarbeiter zu beschäftigen.


Wachstumsprognose in allen Branchensegmenten

„Trotz der konjunkturellen Flaute in weiten Teilen der Wirtschaft gehen die Unternehmen der digitalen Wirtschaft von einem grundsätzlich positiven Jahresergebnis aus. Gute Aufträge und verschiedene Neugeschäfte liefern zugleich die Grundlage, in Zukunft weitere Stellen durch Neueinstellungen zu schaffen. Der Arbeitsmarkt in der deutschen Digitalbranche profitiert somit von dem seit Jahren konstanten Wachstum, das in nahezu allen einzelnen Branchensegmenten erwartet wird“, sagt Arndt Groth, Präsident des BVDW.


Drei Viertel der Unternehmen erwarten steigende Umsätze

Die deutsche Digitalbranche rechnet mit wachsenden Umsätzen für das Jahr 2013. Zwei Drittel der befragten Unternehmen (69 Prozent) bescheinigen, dass ihre Umsätze aus 2012 höher ausfallen als die im Jahr 2011 erzielten Umsätze. Laut der BVDW-Umfrage rechnen rund drei Viertel der befragten Unternehmen (74 Prozent) sogar mit noch besseren Umsatzzahlen für das laufende Jahr 2013. Dies entspricht einer Steigerung von sechs Prozent.


Unternehmen der digitalen Wirtschaft schaffen Arbeitsplätze

Von der Umsatzentwicklung profitiert der Arbeitsmarkt der digitalen Wirtschaft. Für 2013 gehen rund zwei Drittel der befragten Unternehmen (64 Prozent) von weiteren Neueinstellungen aus. Die Untersuchung des BVDW bringt hervor, dass dieser Wert nahezu gleichauf liegt mit den Einschätzungen der Beschäftigtenzahlen in 2012. Auch hier konnten 64 Prozent der Befragten angeben, dass die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Jahr 2011 gestiegen ist. Die Einschätzung der Unternehmen über die Schaffung neuer Arbeitsplätze besitzt über die letzten drei Jahre eine hohe Beständigkeit.


Quelle: BVDW

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