„Leitfaden Informationssicherheit“ – Gewappnet gegen Cyberbedrohungen

27.06.2013

Die kriminellen Gefahren des Internets sind vielfältig und verbreiten sich weiter. Der "Leitfaden Informationssicherheit" zeigt Unternehmen Maßnahmen auf, um Bedrohungen abzuwenden.

Einer Umfrage der IHK Nord zufolge ist jedes dritte Unternehmen in Norddeutschland bereits Opfer von Cyberattacken geworden. Dabei haben weder die Branche, die Unternehmensgröße oder das IT-Nutzungsverhalten Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs. Auch wenn Cybercrime ein zunehmendes Risiko für die Unternehmenssicherheit darstellt, ist das Anzeigeverhalten solcher Attacken sehr zurückhaltend. Der hohe Aufwand einer Anzeige, Zweifel am Erfolg und das Nichtwissen um den richtigen Ansprechpartner sind dabei die Hauptgründe.

Cybercrime oder auch Computerkriminalität umfasst laut BKA alle Straftaten, die unter der Ausnutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik oder gegen diese begangen werden. Die Formen der Computerkriminalität sind vielfältig. Welche Gefahren das Internet bereithält, ist auf den Seiten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammengefasst. 

Neben Schadprogrammen, Botnetzen und DoS-Angriffen werden hier sog. Phishing-Mails als weit verbreitete Gefahr genannt. In solchen Mails fordern die als seriöse Firma getarnten Betrüger die Empfänger auf, persönliche Kundendateninformationen oder Zugangsdaten zu aktualisieren. Über einen Link gelangt man auf eine Webseite, auf der ein entsprechendes Formular auszufüllen ist. Das erschreckende ist, dass sowohl die Mails als auch die Internetseiten den Originalen zumeist täuschend ähnlich sehen. Daher sollte man immer den Sicherheitsstatus von Webseiten überprüfen (bspw. erkennbar durch ein Schloss-Symbol in der Adresszeile des Browsers). Außerdem ist es ratsam in Mails enthaltende Links manuell einzutippen, statt zu klicken. 

Einen kompakten Überblick über wichtige organisatorische, infrastrukturelle und technische Maßnahmen zum Schutz von IT-Systemen von Unternehmen bietet der „Leitfaden Informationssicherheit“ des BSI. Der Leitfaden zeigt mögliche Schadensfälle an warnenden Beispielen auf und benennt wichtige Sicherheitsmaßnahmen. Dabei werden auch nicht-kriminelle Bedrohungen benannt: So können auch nichtvorhandene Datensicherungen und Vertretungsregeln Grund von Informationsverlusten sein.


Zum Leitfaden...


Quelle: www.ihk-nord.de, www.bka.de, www.bsi.de

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