Mobile Effects 2013

20.02.2013

Smartphones und Tablets sind aus dem Alltag der Deutschen nicht mehr wegzudenken - das zeigt zumindest die aktuelle Studie "Mobile Effects" von Tomorrow Focus Media.

Das Smartphone ergänzt das TV-Programm – das ist eines der Kernergebnisse der achten "Mobile Effects", die vom Vermarkter Tomorrow Focus Media durchgeführt wurde. Demnach nutzen inzwischen 62,2 Prozent der 4.100 Befragten das mobile Internet parallel zum Fernsehen. Für 57,4 Prozent ist der Grund für die Parallelnutzung die zusätzliche Unterhaltung. 54,5 Prozent setzen auf die weitere Informationssuche über gehörte beziehungsweise gesehene Inhalte. Lediglich 17,7 Prozent der User gaben an, kein anderes Medium parallel zum mobilen Internet zu nutzen.

Auch das Tablet ist weiter auf dem Vormarsch: 46,6 Prozent der User nutzen ihr Tablet, um Nachrichten abzurufen. Bereits 40,9 Prozent der Befragten, die ein ePaper-Abo haben, haben dafür ihr bestehendes Print-Abo gekündigt. Im Vorjahr waren es lediglich 26,7 Prozent. Ganz vorne dabei ist hier Apple: 41 Prozent der Tablet-Besitzer nutzen ein iPad. Das Samsung Galaxy Tab wurde von 18 Prozent genannt. Aber auch die Nutzerschaft hat sich im Zeitverlauf verändert: Mehr als 40 Prozent der Tablet Nutzer sind über 50 Jahre alt (2012: 32,1 Prozent) und über 35 Prozent der User sind Frauen (2012: 29,3 Prozent). Werbung auf dem Tablet wird von den meisten Nutzern akzeptiert: 69,7 Prozent der User finden es in Ordnung, wenn sich Angebote mit kostenlosen Inhalten über Werbung finanzieren. 

Noch öfter als das Tablet nutzen die Deutschen allerdings ihr Smartphone: knapp 70 Prozent verwenden das Gerät mindestens einmal täglich (Vergleich 2010: 44,3 Prozent), knapp ein Viertel zählt sogar zu den Heavy Usern und nutzt das Smartphone mehr als eine Stunde am Tag. Android-Smartphones sind dabei weiter ungebremst auf Wachstumskurs: der Anteil liegt in der neuesten Erhebung der Mobile Effects bei 60 Prozent. Die Geräte werden insgesamt mehr und mehr zum Helfer im Alltag: 57,6 Prozent der Befragten sehen das Smartphone als Zeitersparnis, 46,9 Prozent nutzen es, um unterwegs nach dem Weg zu schauen. Zudem gewinnen Location Based Services für die Nutzer immer mehr an Bedeutung.

Viel Potenzial verspricht die Studie dem Mobile Commerce: 29,7 Prozent haben schon einmal über ihr Smartphone etwas gekauft. Im Vergleich zum letzten Jahr verbreitert sich die Produktpalette der Smartphone-Shopper allmählich: Elektrogeräte und Unterhaltungselektronik wurden zum ersten Mal bei den mobil gekauften Produkten genannt. 37 Prozent derjenigen, die bisher nicht mobil geshoppt haben, gaben an, dass sie sich vorstellen können, zukünftig auch mobil etwas zu kaufen oder zu bestellen.


Quelle: Internetworld.de

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