Studie zu Elektronischen Bezahlsystemen

10.04.2013

Aktuelle Studienergebnisse zur Nutzungssituation der Bezahlmöglichkeiten im Interaktiven Handel - Elektronische Bezahlsysteme machen auch in 2013 noch einmal einen deutlichen Sprung nach vorne

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) und die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) stellen die Ergebnisse einer im Winter 2012/2013 zum dritten Mal gemeinsam durchgeführten Sonderbefragung zum Themenfeld Bezahlmöglichkeiten im Interaktiven Handel, d.h. multichannel Online- und Versandhandel, vor. Die Ergebnisse basieren auf einer bundesweiten repräsentativen Online-Umfrage bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren.

Elektronische Bezahlsysteme gewinnen weiter an Bedeutung

Gegenüber dem Vorjahr haben die elektronischen Bezahlsysteme noch einmal einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht. Sie nehmen mittlerweile einen Anteil von 41 Prozent ein. Zum Vorjahr konnten sich diese Bezahlformen noch einmal um elf Prozentpunkte steigern (Vorjahr: 30 Prozent).

Damit liegen sie deutlich vor dem Rechnungskauf. Nur noch rund 27 Prozent der Verbraucher bezahlen ihre im Internet bestellte Ware am liebsten erst nach dem Erhalt. Der Kauf auf Rechnung muss im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von fünf Prozent (Vorjahr: 32 Prozent) hinnehmen. Das begründet sich natürlich auch damit, dass mittlerweile nicht mehr alle Anbieter den Kauf auf Rechnung anbieten.

Alle weiteren Bezahlwege mussten im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Minus hinnehmen. Die Kreditkarte zum Beispiel hat aktuell einen Anteil von 11 Prozent (Vorjahr: 12 Prozent). Auch die Vorauskasse hat mit einem Anteil von nur noch fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozentpunkte verloren (Vorjahr: 7 Prozent).

bvh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer bewertet die aktuelle Entwicklung folgendermaßen: „Die aktuellen Zahlen verdeutlichen einmal mehr die rasante Entwicklung im Interaktiven Handel. Der Kauf auf Rechnung und auch das Lastschriftverfahren sind immer noch von hoher Relevanz für die Kunden, dennoch wird anhand des wachsenden Anteils der elektronischen Bezahlsysteme deutlich, dass sich diese bei den Verbrauchern sehr gut etablieren konnten und gern als unkomplizierte Alternative genutzt werden. Das ist nur durch den erstklassigen Service, die Zuverlässigkeit und die gebotene Sicherheit durch die Anbieter zu erreichen.“


Männer präferieren moderne Bezahlsysteme, Frauen bevorzugen den Einkauf auf Rechnung

Männer nutzen die modernen Bezahlsysteme deutlich häufiger (43 Prozent)  als Frauen (38 Prozent). Auch die Kreditkarte wird von Männern (16 Prozent) fast dreimal so häufig genutzt wie von Frauen (6 Prozent). Frauen hingegen bevorzugen weiterhin den Kauf auf Rechnung (35 Prozent). Männer nutzen den Rechnungskauf deutlich seltener (20 Prozent).

„Sowohl bei Männern als auch Frauen ist ein eindeutiger Trend zu den elektronischen Bezahldiensten zu erkennen. Männer entscheiden sich allerdings schon häufiger für diese als Frauen. Dennoch verzeichnen beide Gruppen ein wirklich eindeutiges Wachstum“, ergänzt  Wenk-Fischer.


Jüngere Generation und ältere Verbraucher

Bei der Untersuchung konnte in diesem Jahr eine neue Erkenntnis gewonnen werden. So haben sich beispielsweise die Nutzungspräferenzen von jüngeren und älteren Verbrauchern beim Einkauf im Interaktiven Handel bei den elektronischen Zahlungsmitteln nahezu angeglichen. Die jüngeren Einkäufer (bis 39 Jahre) liegen in der Nutzung der elektronischen Bezahldienste (40 Prozent) sogar mit einem Prozentpunkt hinter den Verbrauchern ab 40 Jahren (41 Prozent).

Interessant ist, dass der Rechnungskauf in beiden Altersgruppen an Bedeutung verliert (bis 39 Jahre: 21 Prozent; Vorjahr: 26 Prozent / ab 40 Jahre und älter:  31 Prozent; Vorjahr: 35 Prozent).
 
Quelle: www.bvh.info

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